aus dem Projekt hybride heimat: objekte & modelle

In der kritischen Reflexion meiner Gegenwart bemerke ich, wie die Auseinandersetzung mit Konzepten wie Identität und Identifikation eine hoch komplexe und komplizierte Problematik aufbricht. Ich beobachte wie durch technisch-mediale Möglichkeiten und dem Einfluss von Produktionsstrategien sowie der marktwirtschaftlich organisierte Umgang mit Ressourcen unseren Blick auf die Welt und somit auch den Blick auf uns selbst radikal verändert.

Ich befrage meine Beobachtungen indem ich Betonarbeiten, digitale Grafiken und Fotocollagen sowie Objekte entwickle, bei den Alltagsgegenstände eine wesentliche Funktion haben. Immer wieder beschäftigen mich Dinge wie Klammern, Strohhalme, Kosmetik- und Papierhandtücher und Toilettenpapierrollen, die ich aus unterschiedlichen formalen und technischen Perspektiven heraus untersuche. In Form, Material und Farbgebung dieser industriell hergestellten Massenprodukte sehe ich eine eigenständige narrative Kraft. Ihren formalen und materiellen Zustand nehme ich als Ausgangspunkt, um über unser Verhältnis zu uns und zu unserer unmittelbaren Umgebung zu reflektieren.

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